Hotelpension Artal, Berlin, Gegenwart
Nathan Sanders bezahlte das Taxi und steuerte direkt auf die Eingangstür des Hotels. Der Betrieb im Hotel verlief wieder normal. Ein komisches Gefühl hatte Nathan schon. Es wird ja nicht jeden Tag auf einen geschossen. Die Ereignisse gingen wieder durch den Kopf, und Laura natürlich. Er hatte kein gutes Gefühl. Er konnte sich auf alle diese merkwürdigen Umstände keinen Reim machen. Warum war auf Laura geschossen worden? Was hatte sie jetzt für merkwürdige Symptome? Die Hautveränderungen waren völlig unerklärlich. Seine Stimmung wurde noch schlechter.
Am Empfang wartete bereits Scotty auf ihn. Doktor Winger, alle nannten ihn aber Scotty, arbeitete seit Jahren mit Nathan am McKnight-Brain-Institute in Florida als Ingenieur für medizinischen Apparatebau zusammen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Nathan wollte immer alle technischen Veränderungen sofort, setzte er damit nicht selten Scotty unter erheblichen Druck. Das hatte ihm nicht nur den Spitznamen des Chefingenieurs des Raumschiffes Enterprise aus den gleichnamigen Kinofilmen eingebracht, sondern auch eine zuverlässige Freundschaft. So war es nur normal, dass Scotty seinen Freund Nathan auf der Suche nach seinem Vater nach Berlin begleitet hatte.
„Wie geht es Laura?“, überfiel Scotty Nathan gleich mit der ersten Frage. Nathan hob nur die Augenbrauen und zögerte ein wenig.
„So schlecht?“, fragte Scotty vorsichtig.
„Im Moment schwer zu sagen, es scheint Komplikationen zu geben, die wir noch nicht einordnen können“
Scotty sah Nathan fragend an.
“Lass´ uns dort drüben hinsetzen und einen Kaffee trinken”, dirigierte er seinen Freund zu einer Sitzecke in der Lobby.
Nachdem sie den Kaffe bestellt hatten, begann Nathan das bisher Erlebte seinem Freund zu erzählen.
„Das mit Laura ist schrecklich und mysteriös zugleich“, sagte er, als Nathan mit seinem Bericht fertig war. Nathan nickte nur stumm. Nach einer kleinen Pause konnte sich Scotty aber nicht mehr bremsen.
„Was ist das für ein ´Kästchen´?“, fragte er neugierig und ungeduldig. Nathan griff in seine Tasche und legte das kleine silberne Gerät auf den Tisch.
Scotty nahm es vorsichtig in die Hand und drehte es vor seinen Augen in alle Richtungen. Er hatte sofort die kleine Klappe an der Seite entdeckt.
„Der Journalist hat Dir nichts zu diesem Gerät gesagt?“
Nathan schüttelte erneut stumm den Kopf.
„Er meinte nur, das ich es schon verstehen würde worum es geht…ach und er fragte mich zu Beginn, ob ich wüsste, wie ein Faxgerät funktioniert“
„Ein Faxgerät?“, fragte Scotty ungläubig. „Was ist denn das für ein Quatsch?“
„Das habe ich ihn auch – sinngemäß – gefragt“
Scotty betrachtete das kleine Kästchen erneut. Ohne größere Schwierigkeiten öffnete er die Klappe an der Seite.
„Ein Mini-USB-Anschluss!“ rief er überrascht.
„Das haben wir auch vermutet“, antwortete Nathan etwas beleidigt, weil er wesentlich länger für das Öffnen der Klappe benötigt hatte.
„Wir sollten es an meinen Laptop anschließen und sehen, was passiert. Lass´ uns hoch in unsere neuen Zimmer gehen. Sie habe uns nach dem Vorfall umquartiert. Allerdings ist jemand von der Polizei abgestellt worden, der uns bewacht“
„Meinen die denn, dass wir noch in Gefahr sind?“
„Das wissen sie nicht, aber sie wollen auf Nummer sicher gehen“, sagte Scotty beim Betreten des Fahrstuhls.
„Wo ist denn der Polizist“
„Es sind mehrere, sie beobachten das Hotel von außen“
Das neue Zimmer war größer und moderner. Nathan ging vorsichtig zum Fenster.
„Aha, diesmal haben wir kein Gegenüber. Sehr gut“, sagte er nach einem prüfenden Blick aus dem Fenster.
Scotty machte sich an seinem Laptop zu schaffen. Schließlich nahm der das Kästchen und schloss es an seinen Laptop an. Erwartungsvoll beobachtete er den Bildschirm.
„Also, automatisch erkennt er es nicht“, stellte er etwas enttäuscht fest. „Aber das macht es nur interessanter“
Er tippte eine Reihe von Befehlen ein, und starrte wieder auf den Bildschirm. Nathan blickte ihm erwartungsvoll über die Schultern.
„Ich habe Dir noch gar nicht gesagt, dass es zwischendurch ein Brummen oder Vibrieren von sich gibt“
Kaum hatte Nathan den Satz ausgesprochen, brummte das Kästchen wieder los.
„Das ist ja merkwürdig“, sprach Scotty mehr zu sich selbst.
„So, was denn? Das Brummen?“
„Nein, das meine ich jetzt nicht, obwohl auch das ist merkwürdig. Nein, sieh einmal auf den Bildschirm. Normalerweise würde sich ein Gerät automatisch anmelden, wenn man es mit einem PC verbindet. Das macht es schon einmal nicht. Es tarnt sich irgendwie“
„Was macht es denn sonst nicht?“
Scotty brummte etwas, weil er den leicht spöttischen Unterton von seinem Freund nur zu gut kannte. Trotzdem ärgerte er sich immer wieder ein bisschen darüber.
„Sieh mal. Es versucht eine Verbindung über das Internet aufzubauen“
Nathan der sich an sein Handy erinnerte, das auch irgendeine Verbindung im Hintergrund herzustellen versucht hatte, wurde jetzt etwas unruhig.
„Wir sollten sehr vorsichtig sein. Denke an das Handy“, erinnerte er seinen Freund.
„Ja, ich weiß. Nur, in meinem Laptop kann nichts und niemand eine Verbindung mit was auch immer herstellen, wenn ich es nicht möchte. Ich werde ihm jetzt einmal vorgaukeln, dass es geklappt hat. Mal sehen was dann passiert“
„Eine fiktive Verbindung?“
„Ja, so ähnlich……ich stelle einen fiktiven Server zur Verfügung, der sich wie das Internet verhält. Hm…. was macht es denn jetzt?“
Ein leichtes Brummen lenkte die Aufmerksamkeit wieder auf das geheimnisvolle Gerät. Was sie bei der Untersuchung nicht feststellen konnten, wurde jetzt aber sichtbar. Das Gerät öffnete sich, indem es ähnlich wie bei einem Zigarettenetui den Deckel öffnete. Darunter befand sich eine Tastatur, die aber nur aus Ziffern bestand, sowie eine Reihe von Leuchtdioden. Insgesamt vier an der Zahl, alle nebeneinander über dem Ziffernblock angebracht. Das erste, linke Lämpchen blinkte in einem satten blau. Die anderen Lämpchen blieben dunkel.
„Auf der Rückseite des Gerätes ist eine Nummer eingraviert“ erinnerte sich Nathan.
„Was für eine Nummer?“
„Moment ich sehe nach“
Nathan kramte in seiner Tasche und suchte den Zettel, wo er die Nummer notiert hatte.
„Hier ist es…. ein Doppel-S und dann die Zahl 4409X2211D. Da sind allerdings auch Buchstaben dazwischen“, bemerke Nathan, als er sich noch einmal vergewisserte, dass auf der Tastatur des Gerätes nur Zahlen eingegeben werden konnten.
„Ich glaube, dass diese Zahl nichts mit einer möglichen Eingabe zu tun hat. Das wäre zu einfach“, ergänze Scotty. „Es könnte aber vielleicht etwas mit seiner Adresse zu tun haben. Wir könnten es einmal versuchen“
„Seine Adresse? Du meinst, das man es ansprechen könnte wie ein Web-Server?“
„Vielleicht nicht direkt, aber auf Umwegen“
Nathan versuchte Scotty zu verstehen, aber das Internet benutze Nathan nur als Auskunftsmaschine. Die Technik dahinter blieb ihm verborgen.
„…und wenn wir es einfach machen lassen, was es versucht? Eine Verbindung aufbauen?“, fragte Nathan beiläufig.
„Einen Teufel werden wir tun. Ich würde schon gerne ein bisschen mehr wissen, bevor wir in die Luft fliegen….“
„So schlimm wird es nicht werden, das hätte mir van Buren, der Journalist aus dem Krankenhausgarten, sicher gesagt: Vorsicht, es kann explodieren….oder so“
„Kennst DU ihn denn so gut, dass DU ihm traust?“
„Ich habe ihn vorher noch nie gesehen“
„Na bitte. Dann lassen wir es mal lieber etwas vorsichtiger angehen“
„Ich werde versuchen die Nummer als Serveradresse zu benutzen. Scotty tippte etwas ein. Nichts. Der Deckel blieb offen und das Lämpchen blinkte auch weiter.
„Vielleicht müssen wir die Zahl nur etwas anders deuten….“
„Wie kann man denn eine Zahl ….etwas anders deuten….“, ahmte Nathan Scotty nach.
„Dann pass mal auf“
Scotty tippte erneut etwas in seinen Laptop. Daraufhin gingen alle 4 Lämpchen über dem Ziffernblock an. Allerdings in Rot. Auf dem Laptop wechselte der Bildschirm.
„Donnerwetter“ sagten beide gleichzeitig.
„Wie hast Du das gemacht?“
„Warte mal….wir müssten jetzt etwas über die Tastatur des Kästchens eingeben. Es verlangt einen Zugangscode.“
Nathan betrachtete den Bildschirm des Laptops näher. Er zeigte eine vergrößerte Darstellung dessen, was man unter dem Deckel des Kästchens sah. Ein Ziffernblock mit den Zahlen null bis neun und die 4 Lämpchen darüber. Die Lämpchen leuchteten wie im Kästchen alle rot.
„Vier Lämpchen, vier Zahlen?“, fragte Nathan
„Könnte sein….wäre aber ein bisschen einfach“
„Warum sollte es denn kompliziert sein. Vielleicht ist es ja etwas ganz Harmloses?“
„Es hat das gleiche Logo wie dein Handy. Das Doppel-S. Schon vergessen, was passiert ist? Außerdem scheinen Deutsche im Spiel zu sein. Hast Du jemals erlebt das Deutsche etwas einfach machen? Die Anleitungsbücher zu Bügeleisen sind dicker als unsere Telefonbücher. Nennst Du das einfach?“
„Nein, das denke ich nicht, aber…“
Weiter kam Nathan nicht. Das Vibrieren des Kästchens wurde stärker und war jetzt als deutliches Brummen zu hören.
„Es hat vielleicht Hunger?“, fragte Nathan vorsichtig und schmunzelte dabei.
„Genau. Hunger nach dem Zugangscode. Ich hoffe, dass es nicht böse wird, wenn wir es nicht füttern….“
„Nützt uns das Wissen über ein Faxgerät vielleicht etwas?“, fragte Nathan erneut, diesmal aber ernsthaft.
„Hm – vielleicht. Wenn es ein Faxgerät wäre, dann verschickt oder empfängt man etwas damit.“
„Kannst Du Deinen Laptop auffordern, sich wie en Faxgerät zu melden?“
„Das wäre eine Idee. Ich werde es über das Modem ansteuern“
„Das hätte ich jetzt auch gemacht“, sagte Nathan mit seinem wissenschaftlichen Tonfall, den er gerne bei Vorlesungen benutze, allerdings diesmal mit der sicheren Gewissheit, dass er nicht einmal wusste, dass der Laptop wie ein Modem reagieren konnte. In dieser Beziehung war Nathan völlig frei von Wissen.
„Möchtest Du weiter machen?“, stichelte Scotty
„Nein, das wäre mir im Augenblick intellektuell zu unterfordert“
„Der Tag, an dem Du einmal zugibst etwas nicht zu wissen, den male ich mir rot im Kalender an“
„Du wirst keine Rotstifte brauchen. Du weißt, ich bin Arzt und Ärzte wissen alles!“
Scotty gab auf und brummte nur leise vor sich hin.
„So, das müsste jetzt klappen“ meldete Scotty nach ein paar Einstellungen am Laptop. Beide starrten gebannt auf das Kästchen.
Leise schloss sich die Klappe und der Bildschirm am Laptop wurde dunkel.
„Sauber!“, sagte Nathan, “Jetzt können wir wenigstens die Klappe des Kästchens vom Laptop aus schließen. Das ist sehr beeindruckend“
Scotty schwieg, dann drückte er eine Taste auf der Laptoptastatur.
Erneut ging die Klappe am Kästchen auf.
„Wir können sie nicht nur schließen, sondern auch öffnen. Scotty, das ist sehr beeindruckend. So etwas hätte ich gerne für meine Garage zu Hause. Meinst Du, Du könntest mir so etwas zusammenbasteln?“
Scotty versuchte den Spott nicht zu beachten.
„Nathan, Du hast keine Garage zu Hause“, gab er nur lapidar zurück.
„Stimmt. Aber das schaffe ich mir dann an. Für so einen Mechanismus? Unbedingt! Ich….“,weiter kam Nathan nicht. Die Lampen im Gerät waren jetzt alle 4 grün und der Bildschirm auf dem Laptop zeigte diesmal ein völlig anderes Bild.
„Wie hast DU das gemacht?“, war jetzt Nathan sichtlich erstaunt.
„So, wie bei einer Garage auch.“
„Tut mir Leid….“
„Nein, im Ernst. Du hast mich auf eine Idee mit der Garage gebracht. Normalerweise benutzen die Fernbedienungen Funkfrequenzen, um das Signal zum Öffnen des Tores zu senden. Ich habe die Zahl, die Du mir gegeben hast als Funkfrequenz eingesetzt. Die Steckverbindung ist völlig überflüssig. Das Kästchen sendet und empfängt drahtlos. Wofür der Stecker ist weiß ich noch nicht. Er hat aber mit der eigentlichen Funktion dieses Gerätes nichts zu tun. Vielleicht ist er für Wartungszwecke oder einen Datenaustausch für andere Dinge“
Mit den letzten Worten trennte Scotty das Kästchen vom Laptop und der Bildschirm änderte sich bei beiden Geräten nicht. Alles schien normal weiterzulaufen, was auch immer gerade passierte.
„So, und jetzt?“, fragte Nathan bereits wieder ungeduldig.
„Jetzt werden wir fotografiert!“
„Aha!“
„Mensch, Nathan. Ich weiß genau so wenig wie Du, was jetzt passiert, wenn überhaupt etwas passiert“
Der Bildschirm vom Laptop wurde in ein tiefes Rot getaucht. Dann wurde das Symbol zweier verschlungener Schlangen eingeblendet, die sich langsam umeinander drehten. Darunter öffnete sich ein Kästchen und der Cursor blinkte erwartungsfroh auf eine Eingabe.
„Mist!“, entfuhr es Scotty.
Nathan zog vor zu schweigen, nach einer Weile fragte er trotzdem vorsichtig
„Wie viele Zeichen erwartet denn unser kleiner Freund?“
„Mal probieren. Ich hoffe, dass wir nicht gleich nach dem ersten Fehlversuch rausfliegen.“
Scotty tippte etwas, dann gab der Laptop einen leisen Piepton von sich.
„Also mehr als 20 Zeichen dürfen es nicht sein, vielleicht etwas weniger, aber nach 20 Zeichen rutscht der Cursor wieder an den Anfang zurück. Das wäre es dann für heute.“
Nathan kratzte sich an der Augenbraue.
„Um ein Passwort dieser Größe zu knacken, wird wohl der Laptop nicht reichen?“, fragte er Scotty vorsichtig
„Nein, sicher nicht. Wer so ein Gerät herstellen kann, wird sicher auch darauf achten, dass ein Passwort-Hacker-Programm scheitert. Wir bräuchten auch ein paar Informationen mehr, als wir haben“
Nathan betrachtete nachdenklich die sich immer noch drehenden Schlangen auf dem Bildschirm.
„Was könnte dieses Bild bedeuten?“, fragte er mehr sich selber.
„Schlangen sind doch euer Zunftsymbol“, antwortete Scotty ungefragt.
„Nicht Schlangen, sondern eine Schlange um einen Stab – das Aesculap-Symbol“
„Was bedeutet das eigentlich?“
Nathan überlegte kurz
„Aesculap war der Gott der Heilkunde im alten Griechenland, ungefähr 600 vor Christus geboren. Er galt als Sohn des Apoll. Auf seinen Wanderungen zu den Kranken hatte er immer eine ungiftige Natter, die Aesculapnatter dabei, die sich um seinen Wanderstock ringelte.“
„Ihr Ärzte seit auch ein bisschen schräg –manchmal“
„Hm. Auch nicht schräger als andere, wir sind eben sehr traditionell“
„Was wurde aus ihm?“
„Er wurde vom Blitz erschlagen!“
„Wäre er mal lieber ohne solch einen großen Stock herumgelaufen“
„Nein, der Stock war es nicht. Es war Zeus persönlich“
„Wer war das, der Vorsitzenden der Ärztekammer?“, fragte Scotty spöttisch
Nathan überging diese Frage
„Nein, Zeus war erzürnt, dass Aesculap es gewagt hatte, einen Toten zum Leben zu erwecken und deshalb hat Zeus ihn mit einem Blitz getötet“
„Na, dass kann euch ja heute nicht mehr passieren, bei der geringen Quote der zum Leben Erweckten“
Nathan lächelte.
„Warum musste es denn eine Schlange sein? Er hätte doch etwas Sanfteres, Kuscheligeres nehmen können, einen kleine Hasen oder einen netten Hund“
„Die Schlange hatte immer eine besondere Rolle in der Religion oder Mythologie“
Bei seinen letzten Worten wurde Nathan nachdenklich.
„Was war denn so besonders an der Schlange?“
Nathan zögerte.
„Verjüngen durch Häutung, zum Beispiel….“
Scotty verstand die Nachdenklichkeit seines Freundes nicht. Nathan musste an die Hautveränderungen bei Laura denken. Erneut kratzte er sich an der Augenbraue.
„Immer wenn Du Dich kratzt, denkst über etwas ganz anderes nach, als das, was Du gerade sprichst. So gut kenne ich Dich nun doch“
„Du hast Recht, ich musste an die Hautveränderungen an Lauras Körper denken“
Scotty schwieg.
„Aber weißt Du, auf dem Bild sind keine Schlangen. Oder zumindest könnte es auch etwas anderes sein“
„Was denn?“, fragte Scotty neugierig
„Es sieht aus wie eine Doppel-Helix“
„Aha“, sagte Scotty
Nathan wartete gar nicht erst die nächste Frage ab
„So bezeichnet man in der Biochemie ein bestimmtes Molekül. Die DNA. Träger der Erbinformation aller Lebewesen“
„Ich dachte Du meintest den Deutschen Normen Ausschuss“, ergänzte Scotty.
„Das wollen wir mal nicht hoffen, dass Deine Erklärung für DNA hier zutrifft“
Beide betrachteten den Bildschirm nachdenklich. Der Frohsinn des vorangegangenen Gespräches war verflogen, genau wie der Bildschirm des Laptops. Das Kästchen schloss sich wieder leise und der Bildschirm zeigte das Foto von Scotty´s Bildschirmschoner – einen riesigen Doppelhamburgers mit Käse.